Übersicht aller Meteorströme und Sternschnuppennacht 2018Aktuell können Sie bis zum 28.05.2018 die Sternschnuppennächte der Eta-Aquariiden sehen.

Sternschnuppennacht 2018

Wann fallen die nächsten Sternschnuppen: Hier erfahren Sie, wann und zu welcher Zeit die nächsten Sternschnuppen 2018 fallen

Wann ist die nächste Sternschnuppennacht 2018? Sind Sternschnuppen heute Nacht zu sehen? Und in welcher Jahreszeit sind die Perseiden zu sehen? Wann hat ein Sternschnuppenschwarm die höchste Fallrate und welche Fallraten gibt es? Woher erhält ein Sternschnuppenstrom seinen Namen? Wieviele Meteorströme gibt es, wie heißen diese und auf welche Monate eines Jahres verteilen sie sich? In welchem Sternbild und aus welchem Radiant flitzen die Schnuppen?

Vom Kometen zur Sternschnuppe: Hier erfahren Sie die Entstehung einer Sternschnuppe und den Ursprung im Meteorstrom

Sternschnuppen bestehen aus leicht flüchtigen und sozusagen "ausgedünsteter" Materie eines Kometen in Form von Eisen, Staub, Sand und Gase wie Methan. Man kann Kometen auch als riesige verunreinigte Schneebälle bezeichnen. In der Nähe der Sonne gasen diese aus und verlieren dabei Gas sowie Staub- und Sandpartikel. Diese verteilen sich mit der Zeit entlang der Bahnen in der sich die Kometen befinden. Es bilden sich schließlich die Meteorströme. Wenn die Erde nun eine dieser Kometenbahnen schneidet, können die Partikel, welche oft nicht größer als ein Sandkorn sind, als Sternschnuppe verglühen. Ist der Meteor größer wird seine Leuchterscheinung als Feuerkugel oder Bolide bezeichnet, welche nicht selten einen Meteoritenschauer zur Folge hat, wenn die Fragmente den weiteren Sturz überstehen. Im Gegensatz zu den vergänglichen Sternschnuppen, besitzen die größeren Verwandten, die Meteoriten, eine entsprechend große Ausgangsmasse um beim Durchqueren der Erdatmosphäre nicht vollständig zu verglühen. Die Voraussetzung ist allerdings, dass der Meteoroid nicht vollständig verglüht. Meteoroiden sind größer als der interplanetare Staub und kleiner als Asteroiden.

Die nächste Sternschnuppennacht 2018 nicht verpassen: Wir sagen Ihnen wann, wo und unter welchen Bedingungen Sie die Sternschnuppennächte 2018 erleben können!

Weltkarte mit Übersicht der LichtverschmutzungUm einen regelrechten Sternschnuppenregen in der Erdatmosphäre erleben und genießen zu können, müssen einige weniger Regeln und Daten beachtet werden. Einige dieser Regeln kann man selbst beeinflussen, für andere ist man einfach gesagt vom Wettergott und den gegebenen Örtlichkeiten abhängig. Die wichtigsten Voraussetzungen um ein Maximum an Sternschnuppen 2018 während der Nacht beobachten zu können, ist zum einen der Zeitraum der einzelnen Sternschnuppenströme wie z.B. der Perseiden, Leoniden oder Geminiden, sowie der Tag, an dem der jeweilige Meteorstrom sein Maximum an Sternschnuppen aufweist. Der sogenannte Aktivitätszeitraum ist dabei jedes Jahr gleich, so auch im aktuellen Jahr 2018 und auch wieder 2019. Die beobachtete Fallrate der Sternschnuppen hat dabei ihr Maximum meist knapp vor der Morgendämmerung. Selbstverständlich sollte an dem Tag der Observation der Nachthimmel nicht bedeckt sein sowie klares Wetter vorherrschen. Zusätzlich sollte man mit einigen Sternbildern vertraut sein, da die Sternschnuppen der einzelnen Meteorströme, wie z.B. die Quadrantiden, Lyriden und Orioniden, aus unterschiedlichen Radianten, also der scheinbare Ursprung der Meteore, erscheinen. So liegt z.B. der Radiant für die Perseiden im Sternbild Perseus. Um den Kontrast der Sternschnuppen am Nachthimmel zu erhöhen, sollte ein Ort mit wenig Lichtverschmutzung aufgesucht werden. Unser Planet hat besonders in den Ballungsgebieten von Großstädten ein Problem mit zu viel künstlichem Licht in der Nacht. Oft ist noch nicht einmal ein einziger Stern, geschweige denn Sternbild, durch den Dunst des indirekten Lichtes zu erkennen. Man kann zurecht sagen, dass es nur noch wenige Plätze auf der Erde gibt, welche von dem Lichtsmog verschont geblieben sind. Lediglich 20 % der Weltbevölkerung ist nicht von der Lichtverschmutzung betroffen. In Europa und den Vereinigten Staaten sind es sogar weniger als 1 %. Somit verwundert es auch nicht, dass die Lichtverschmutzung eine Form der Umweltverschmutzung darstellt. Auf der Weltkarte für Lichtimmission ist gut zu erkennen, dass die weniger dicht besiedelten Gebiete auf unserem Planeten hiervon weniger stark oder gar nicht betroffen sind. Am besten bieten sich für die Beobachtung der Leuchterscheinungen am Himmel z.B. Wüsten an. Achten Sie doch einmal beim nächsten Urlaub nahe einer Wüste auf die unten genannten Termine und erleben Sie ein einzigartiges und atemberaubendes Sternschnuppen- Spektakel am Sternenhimmel in der Wüste. Oft lässt sich ein solcher Ausflug wunderbar mit einer exklusiven Übernachtung in einem Beduinencamp kombinieren. Da es verständlicherweise im Alltag schwer ist einen geeigneten Ort bei Nacht in einer Wüste aufzusuchen, ist es schon von wesentlichem Vorteil, sich in ländlichere Regionen zu begeben. Wohnt man nahe der Berge, so sind die idealen Voraussetzungen auf dem Berg und weniger im Tal. Je höher und näher dem Himmel, desto besser. Hier bietet sich auch eine Wanderung mit Hüttenübernachtung und nächtlichem Sternschnuppen-Sightseeing am Sternenhimmel an. Wohnt man hingegen in der Stadt, bieten sich Plätze außerhalb auf freiem Feld oder einer größeren Waldlichtung an.

Klare Sicht auf die Milchstraße mit Sternenhimmel und Sternschnuppen Und ist die Milchstraße gut zu erkennen, herrschen nahezu ideale Bedingungen vor. Hier sind die mondlosen Nächte im Frühherbst ideal und entsprechend der Perseiden Meteorstrom vom 17. bis 24. Juli ein Highlight 2018. Laue Sommernächte sorgen hier für gemütliche und entspannte Atmosphäre.
Wenn Sie die oben beschriebenen Punkte beachten, sollte einer romantischen und unvergesslichen Sternschnuppennacht 2018 mit dem Partner nichts mehr im Wege stehen. Und wem der alleinige Anblick einer Sternschnuppe nicht reichen sein sollte, kann bei uns eine echte Sternschnuppe mit Zertifikat kaufen und in den Händen halten.

Sternschnuppennächte 2018: Diese zehn Sternschnuppenströme mit der höchsten Fallrate pro Stunde am Sternenhimmel sollten Sie auf keinen Fall verpassen!

Die folgenden Termine zeigen Ihnen die wichtigsten Daten: Den Beginn und das Ende der Zeiträume sowie das Datum des Aktivitätsmaximum und die Zenithal Hourly Rate (ZHR) der Hauptströme. Die ZHR beschreibt die höchstmögliche Fallrate eines Meteorstroms unter idealen Bedingungen, also sehr dunkler Himmel und Radiant nahe dem Zenit. Der Radiant bezeichnet den Punkt, aus dem der Meteorschauer seinen scheinbaren Ursprung bezieht. Würde man die Leuchtspuren aller Schnuppen zurückverfolgen, so würden sie sich in einem Punkt, dem Radiant, schneiden. Alle Hauptströme besitzen eine hohe ZHR, mit welcher der Beobachter pro Stunde mit bis zu 150 Sternschnuppen bei den Perseiden und ca. 120 Sternschnuppen bei den Quadrantiden betrachten kann. Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass bis zu sage und schreibe 200.00 Sternschnuppen für ein regelrechtes Feuerwerk gesorgt haben. Die Ursiden mit etwa 10 Sternschnnuppen zählen ebenfalls noch zu den starken Meteorströmen. Generell gibt es die Einteilungen stark, mittel, schwach und irregular.

Sternschnuppennacht im Januar 2019: So sehen Sie die Quadrantiden

Januar Meteorstrom der Quadrantiden im Sternbild BärenhüterDie Quadrantiden finden immer wieder jährlich zwischen dem 28. Dezember und 12. Januar statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 3. Januar und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 120 (60-190) Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im nordöstlichen Teil des Sternbildes Bärenhüter und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 41 km/s betragen. Den Meteorstrom der Quadrantiden können Sie 2019 wieder im gleichen Zeitraum bestaunen.

Sternschnuppennacht im April 2018: So sehen Sie die Lyriden

April Meteorstrom der Lyriden im Sternbilde LeierDie Lyriden finden immer wieder jährlich zwischen dem 14. und 30. April statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 22. April und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 18 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im südwestlichen Bereich des Sternbildes Leier und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 49 km/s betragen.

Sternschnuppennacht im Mai 2018: So sehen Sie die Eta-Aquariiden

Mai Meteorstrom der Eta-Aquariiden im Sternbild WassermannDie Eta-Aquariiden finden immer wieder jährlich zwischen dem 19. April und 28. Mai statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 6. Mai und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 50 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im Sternbild Wassermann und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 66 km/s betragen.

Sternschnuppennacht im Juni 2018: So sehen Sie die Arietiden

Juni Meteorstrom der Arietiden im Sternbild WassermannDie Arietiden finden immer wieder jährlich zwischen dem 14. Mai und 24. Juni statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 7. Juni und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 50 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im Sternbild Wassermann und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 38 km/s betragen.

Sternschnuppennacht im Juli 2018: So sehen Sie die Juli-Aquariiden

Juli Meteorstrom der Juli-Aquariiden im Sternbild WassermannDie Juli-Aquariiden finden immer wieder jährlich zwischen dem 12. Juli und 23. August statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 30. Juli und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 25 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im Sternbild Wassermann und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 41 km/s betragen.

Sternschnuppennacht im August 2018: So sehen Sie die Perseiden

August Meteorstrom der Perseiden im Sternbild PerseusDie Perseiden finden immer wieder jährlich zwischen dem 17. Juli und 24. August statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 12. August und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 110 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im Sternbild Perseus und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 59 km/s betragen.

Sternschnuppennacht im September 2018: So sehen Sie die Alpha-Aurigiden

September Meteorstrom der Alpha-Aurigiden im Sternbild FuhrmannDie Alpha-Aurigiden finden immer wieder jährlich zwischen dem 28. August und 5. September statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 1. September und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 6 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im Sternbild Fuhrmann und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 66 km/s betragen.

Sternschnuppennacht im Oktober 2018: So sehen Sie die Orioniden

Meteorstrom der Orioniden im OktoberDie Orioniden finden immer wieder jährlich zwischen dem 2. Oktober und 7. November statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 21. Oktober und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 15 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im Sternbild Orion und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 66 km/s betragen.

Sternschnuppennacht im November 2018: So sehen Sie die Leoniden

November Meteorstrom der Leoniden im Sternbild LöweDie Leoniden finden immer wieder jährlich zwischen dem 6. und 30. November statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 17. November. Die Zenithal Hourly Rate bei den Leoniden ist variabel. Hier kann es zu einem regelrechten Meteorsturm, wie im Jahr 1966, mit mehreren tausend Meteoren pro Stunde kommen. Im Jahr 1966 sollen es bei den Leoniden sogar unglaubliche 200.000 Sternschnuppen gewesen sein. Ihr Radiant liegt im Sternbild Löwe und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 71 km/s betragen.

Sternschnuppennächte im Dezember 2018: So sehen Sie die Geminiden und Ursiden

Dezember Meteorstrom der Geminiden im Sternbild ZwillingDie Geminiden finden immer wieder jährlich zwischen dem 4. und 17. Dezember statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 14. Dezember und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 120 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im Sternbild Zwilling und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 35 km/s betragen.

Dezember Meteorstrom der Ursiden im Sternbild Ursa MinorDie Ursiden finden immer wieder jährlich zwischen dem 17. und 26. Dezember statt. Ihr Aktivitätsmaximum haben Sie am 22. Dezember und die Zenithal Hourly Rate beträgt unter idealen Bedingungen ca. 10 Sternschnuppen pro Stunde. Ihr Radiant liegt im Sternbild Ursa Minor und die geozentrische Geschwindigkeit einer Sternschnuppe aus dieser Richtung kann bis zu 33 km/s betragen.

 

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