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Meteoriten-Lexikon

Hier erhalten Sie Erklärungen zu vielen Begriffen rund um das Thema Meteorit und Sternschnuppe. Die einzelnen Begriffe sind auf allen Seiten des Shops innerhalb der Texte und Beschreibungen verlinkt. Mit einem Klick auf einen solchen Link, erhalten Sie in einem Fenster eine erste kurze Beschreibung zu dem jeweiligen Begriff. Zu der detaillierten Beschreibung gelangen Sie mit einem Klick auf den Button "Zum Lexikon". Danach erhalten Sie eine ausführliche Beschreibung des entsprechenden Begriffs hier im Meteoriten-Lexikon. Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß bei der Erkundung.


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Ataxite

Ataxite (grch. a »ohne, abwesend« + hedra »Anordnung, Struktur«) zeigen nach dem anätzen weder Neumannschen Linien noch Widmanstätten-Struktur sondern eine feinkörnige fast strukturlose Zusammensetzung. Es ist möglich, dass sie aus nachträglichem Erhitzen von Oktaedriten entstanden sind. Aufgrund der fehlenden Struktur der Ataxite, sind diese nur sehr schwer auf den ersten Blick als Meteoriten zu erkennen.

Meteoritenfund

Bei der Anzahl der Meteoritenfunde und der geographischen Verteilung besteht zwischen den Stein- und Eisenmeteoriten ein Unterschied. Da dies nicht vom Zufall abhängig ist, muss es hierfür andere Gründe geben. Bei Steinmeteoriten sind es vor allem die Faktoren Fundumstände, Siedlungsdichte und Aufklärung der Bevölkerung. Da Steinmeteoriten dem irdischen Gestein sehr ähnlich sind und sie daher unauffälliger sind als die Eisenmeteoriten, werden diese erfahrungsgemäß meist nur mit der Beobachtung eines Meteoritenfalls und anschließender intensiver Suche gefunden.

Zusammensetzung

Grundsätzlich enthalten Meteoriten ausschließlich Elemente, welche auch auf der Erde zu finden sind. Dies ergaben chemische Untersuchungen. Vor bereits 100 Jahren wurden durch den Chemiker Friedrich Wöhler mit Hilfe von siedendem Alkohol kohlenstoffhaltige Substanzen aus einem Steinmeteorit extrahiert. Auch in den späteren Jahren fanden Wissenschaftler weitere Kohlenwasserstoffe, wie sie in Erdöl zu finden sind.