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Ursprung

Von wo kommen Meteoriten her, was ist ihr Ursprung und wer hat die eindeutige Existenz der Meteoriten nachgewiesen?

Dank der unermüdlichen Forschungsarbeit von Ernst F. F. Chladni im 18. und 19. Jahrhundert waren die Meteoriten zwar offiziell anerkannt und deren Existenz akzeptiert, allerdings herrschte immer noch Ungewissheit bzgl. ihrer Herkunft. Somit bildeten sich verständlicherweise verschiedene Anhängergruppen, welche unterschiedliche Ansichten über die Herkunft der extraterrestrischen Steine vertraten.

Lunaristen: Die Anhänger dieser Gruppe glaubten, dass die Meteoriten ihren Ursprung in Mondvulkanen besaßen.
Telluristen: Sie glaubten, dass ursprüngliche Teile der Erde im All, welche aus der Zeit der Erdentstehung entstammten, nach Kreuzung der Erdumlaufbahn wieder auf die Erde nieder gingen.
Atmosphäristen: Diese Gruppe glaubte an zähe und grobe Dünste der Erdatmosphäre. Die Leuchterscheinungen entstanden durch Gährung der Urstoffe und dem daraus entstehenden phosphorisiertem Licht.
Kosmisten: Diese Gruppe vertrat die Meinung, dass die Meteoriten ihren Ursprung aus dem Weltraum besaßen und kosmischer Staub durch Erdnähe abgebremst und zu Meteoriten geformt wurde. Zu dieser Gruppe zählte sich auch Chladni.

Dank der modernen Astronomie und Meteoritenforschung ist der Ursprung der Meteoriten heute sehr gut bekannt. Die Mehrzahl der Meteoriten stammt nämlich aus dem Asteroidengürtel zwischen Jupiter und Mars, inmitten derer Bahnen sich unzählige Asteroiden befinden. Derzeit befinden sich dort etwa 700.000 Objekte mit einem Durchmesser von mindestens einem Kilometer. Bei kleineren Objekten handelt es sich sogar um Milliarden. Die überwiegende Mehrzahl der Objekte im Asteroidengürtel befindet sich etwa 2,5 astronomische Einheit (A.E) entfernt zur Erde, was 375 Millionen Kilometern entspricht (1 AE = 149,597 Millionen Kilometer).

1801 entdeckte der italienische Astronom Guiseppe Piazzi den Asteroid Ceres mit einem Durchmesser von 1050 Kilometern. Bis Heute wurden Tausende kleinere Asteroiden von Astronomen entdeckt. Aufgrund ihrer Dimension werden Asteroiden auch als Planetoiden oder Kleinplanten bezeichnet. Sie sind sozusagen die Überbleibsel der Anfangsphase des Sonnensystems. Aufgrund der geringen Materiendichte und des starken Schwerefeldes von Jupiter, ist es nie zu einer Zusammenballung von größeren Massen gekommen. Durch Kollisionen, Bahnveränderungen und gravitativer Kräfte der Nachbarplaneten kann es vorkommen, dass ein Asteroid abgelenkt wird und auf Bahnen gerät, welcher den Weg der Planeten um die Sonne kreuzt und in ihre Anziehungsbereiche gelangt. Berühmter Vertreter eines solchen Ereignisses ist der Kleinplanet Apollo, welcher im Jahr 1932 entdeckt wurde. Er steht Pate für alle Erdbahnkreuzer, die Apollo-Objekte.

Meteoriten sind in den meisten Fällen Bruchstücke von Mutterkörpern wie Asteroiden und Kleinplaneten mit einem Durchmesser von bis zu 1000 km. Aus dem Asteroiden-Hauptstrom gelangen die Meteoroiden durch Kollisionen und gravitative Störungen in die Nähe der Erde und schlagen schließlich als Meteoriten auf ihr ein.

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